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WADA CODE
Der Welt-Anti-Doping-Code ("WADA-Code")
Mit Gründung der WADA im Jahr 1999 wurde die längst fällige weltweite Harmonisierung der Anti-Doping-Regelwerke in Angriff genommen. Es dauerte jedoch drei Jahre bis im Juni 2003 der erste Entwurf des Welt-Anti-Doping-Code den potentiellen Unterzeichnern, wie z.B. Staaten und Sportverbänden, vorgestellt werden konnte. Nach mehreren Konsultationsverfahren wurde die endgültige Version am 5. März 2003 im Rahmen der 2. Weltkonferenz gegen Doping in Kopenhagen per Akklamation angenommen.
Bis Ende 2004 haben nahezu alle Internationalen Sportverbände der Olympischen Bewegung die Nationalen Olympischen Komitees und die Nationale Anti-Doping-Organisationen den Welt-Anti-Doping-Code (WADA-Code) angenommen und sich zu seiner Umsetzung verpflichtet. Die an der Kopenhagener Konferenz Beteiligten unterzeichneten die sog. "Kopenhagener Erklärung", in der sie sich verpflichteten bis zum Beginn der Olympischen Spiele in Turin, eine zwischenstaatliche Vereinbarung zu treffen. Hervorzuheben ist, dass der WADA-Code den nationalen Sportfachverbänden keine Zuständigkeiten überträgt und dass für die nationalen Sportfachverbände nicht der WADA-Code unmittelbar verbindlich ist sondern vielmehr seine Umsetzungen durch den Internationalen Sportfachverband und die jeweils zuständige nationale Anti-Doping Organisation.
Nachdem der WADA-Code als grundlegendes Werk nicht alle Fragen der Praxis ausreichend regeln kann, hat die WADA, die so genannten International Standards erlassen. Diese detaillierte Ausführungsbestimmungen zum WADA-Code die für die Unterzeichner des WADA-Code und für die anderen Beteiligten des weltweiten Dopingkontrollsystems der WADA (wie z.B. die Labore) ebenso verbindlich sind wie der WADA-Code selbst ermöglichen es den Unterzeichnern, einzelne Bereiche der Dopingbekämpfung eigenständig zu regeln.
Relevante Dokumente
World Anti Doping Code 2009 ((1.1 MB))
