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WADA-CODE

Mit Gründung der WADA im Jahr 1999 wurde die längst fällige weltweite Harmonisierung der Anti-Doping-Regelwerke in Angriff genommen. Es dauerte jedoch drei Jahre bis im Juni 2003 der erste Entwurf des Welt-Anti-Doping-Code den potentiellen Unterzeichnern, wie z.B. Staaten und Sportverbänden, vorgestellt werden konnte. Nach mehreren Konsultationsverfahren wurde die endgültige Version am 5. März 2003 im Rahmen der 2. Weltkonferenz gegen Doping in Kopenhagen per Akklamation angenommen.

Bis Ende 2004 haben nahezu alle internationalen Sportverbände der Olympischen Bewegung die Nationalen Olympischen Komitees und die Nationale Anti-Doping-Organisationen den Welt-Anti-Doping-Code (WADA-Code) angenommen und sich zu seiner Umsetzung verpflichtet. Die an der Kopenhagener Konferenz Beteiligten unterzeichneten die sog. "Kopenhagener Erklärung", in der sie sich verpflichteten bis zum Beginn der Olympischen Spiele in Turin, eine zwischenstaatliche Vereinbarung zu treffen. Hervorzuheben ist, dass der WADA-Code den nationalen Sportfachverbänden keine Zuständigkeiten überträgt und dass für die nationalen Sportfachverbände nicht der WADA-Code unmittelbar verbindlich ist, sondern vielmehr seine Umsetzungen durch den Internationalen Sportfachverband und die jeweils zuständige nationale Anti-Doping Organisation.

Im November 2007 fand in Madrid die Welt-Anti-Doping-Konferenz statt, in der der überarbeitete WADA-Code verabschiedet wurde. Er trat zum 01. Januar 2009 in Kraft und musste in den Ländern, die den WADA-Code angenommen haben, in ein entsprechendes Anti-Doping-Regelwerk umgesetzt werden. Gleichzeitig wurde auf der Konferenz von Madrid der Australier John Fahey zum Nachfolger des bisherigen Präsidenten der WADA, Richard Pound, gewählt.

Zur Förderung der fundamentalen Werte des Sports, wie beispielsweise des „Grundrechts“ der Athleten auf Teilnahme an dopingfreiem Sport und der Förderung der Gesundheit, Fairness und Gleichbehandlung der Athleten, hat die WADA den Welt-Anti-Doping-Code erlassen. Dieser soll ein einheitliches Werk für alle Länder und Sportarten für die Bekämpfung des Dopings im Sport bilden.

Nachdem der WADA-Code als grundlegendes Werk nicht alle Fragen der Praxis ausreichend regeln kann, hat die WADA die so genannten International Standards erlassen. Diese detaillierten Ausführungsbestimmungen zum WADA-Code, sind für die Unterzeichner des WADA-Codes und für die anderen Beteiligten des weltweiten Doping-Kontroll-Systems der WADA (wie z.B. die Labore) ebenso verbindlich wie der WADA-Code.

Einzelheiten zur Arbeit, Aufgabe und Geschichte der WADA finden Sie zudem auf der Homepage der Welt Anti-Doping Agentur (http://www.wada-ama.org).

Den WADA-Code finden Sie unter Downloads.

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